MINTware und "Berufliche Orientierung"

Sämtliche Berufsverbände der Wirtschaft klagen über einen gravierenden Mangel an Nachwuchs für ihre Lehrbetriebe. Der Fachkräftemangel trifft die Branche für Informations- und Kommunikationstechnologie, kurz ICT, besonders hart: Bis 2024 fehlen der Schweiz rund 25‘000 Fachkräfte. Das zeigen dem SRF vorliegende, unveröffentlichte Zahlen des Berufsverbands ICT-Berufsbildung Schweiz. Von diesem Fachkräftemangel sind nicht nur IT-Firmen betroffen, sondern die ganze Schweizer Wirtschaft.


Berufswahlvorbereitung in der Schule

Wappen Zug

Die Berufswahlvorbereitung ist eine gemeinsame Aufgabe der Schülerinnen und Schüler, der Eltern, der Schule sowie der Berufsberatung. Sie beginnt in der Schule im 7. Schuljahr mit dem Schwerpunkt, die eigenen Interessen, Bedürfnisse und Fähigkeiten kennenzulernen und diese mit der Berufswelt in Verbindung zu setzen. Sie wird im 8. Schuljahr mit der eigentlichen Berufserkundung und der Vorbereitung auf das Bewerbungsverfahren für eine Lehrstelle oder einen Ausbildungsplatz an einer Mittelschule fortgesetzt. Im 9. Schuljahr stehen die Suche nach einer Lehrstelle oder einem Ausbildungsplatz und die Vorbereitung auf die neue Rolle als Lernende bzw. Lernender auf der Sekundarstufe II im Vordergrund.

Die Schule verfolgt das Ziel, dass alle Schülerinnen und Schüler bis Ende der obligatorischen Schule einen Laufbahnentscheid gefällt und einen Ausbildungsplatz an einer Mittelschule (Fachmittelschule, Wirtschaftsmittelschule oder Kurzzeitgymnasium) oder eine Lehrstelle erhalten haben. Mit Schülerinnen und Schülern, die den Laufbahnentscheid noch nicht getroffen oder die keine Lehrstelle oder keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, wird eine Anschlusslösung vereinbart.

Quelle: Berufsorientierung (als PDF-Download) Kanton Zug, Oktober 2014


Entscheidungsfindung

lachende Maidli

Die Entscheidung für einen Beruf bereitet der Mehrheit der Teenager keine grossen Probleme. Jedoch fällt es jedem fünften Jugendlichen schwer, sich für eine Ausbildung zu entscheiden.

60 Prozent der Jugendlichen repräsentieren die Gruppe der «Entscheider». Für sie stehen das fachliche Interesse und der spätere Berufswunsch klar im Vordergrund und Zweifel kennen sie kaum. Weitere 19 Prozent entsprechen dem Typus «Pragmatiker». Sie machen ihre Entscheidung massgeblich von Motiven wie der Arbeitsplatzsicherheit, den Verdienstperspektiven oder der Nähe von Ausbildungs- und Wohnort abhängig.

Bettlerin

Bei den übrigen 21 Prozent der Jugendlichen sind jedoch erhebliche Unsicherheiten und Belastungen bei der Ausbildungswahl erkennbar. In der Gruppe dieser «Unsicheren» fällt auf, dass Mädchen hier deutlich häufiger vertreten sind. Typische Merkmale dieser Gruppe sind die hohe Unschlüssigkeit bei der Wahl, sowie die Angst vor der falschen Entscheidung. Daraus resultiert verständlicherweise der Wunsch, die Ausbildungswahl aufzuschieben.

Quelle: Auszug aus der Juvenir-Studie 2.0 der Stiftung “Jacobs Foundation”


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Zuletzt geändert: Freitag, 15. Dezember 2017, 21:13